Immobilienstrategie im Pastoralen Raum Lippe-West

Das Erzbistum Paderborn verfolgt eine Immobilienstrategie, die sich auf die nachhaltige Nutzung und Entwicklung der Pastoralen Räume konzentriert. Ziel ist es, Immobilien entsprechend den Bedürfnissen der Gemeinde zu gestalten, um eine lebendige und zukunftsorientierte Kirche zu fördern.

Start des Immobilienprozesses im Pastoralen Raum Lippe-West

Zum 1. Juli 2022 ist im Erzbistum Paderborn die Immobilienstrategie in Kraft getreten. Die Immobilienstrategie zielt darauf ab, dass sich die Kirchengemeinden mit ihrem Gebäudebestand auseinandersetzen und diesen insgesamt im Pastoralen Raum bedarfsgerecht um 20 bis 30 % reduzieren. Dafür wird eine Projektgruppe aus dem jeweiligen Pastoralen Raum in einem 12- bis 15-monatigen Prozess ein individuelles Immobilienkonzept erarbeiten. Das Erzbischöfliche Generalvikariat stellt den Projektgruppen als Unterstützung ein interdisziplinäres Beratungsteam aus den Fachbereichen Pastorale Dienste, Finanzen und Bauen sowie eine Prozessbegleitung zur Seite. Wichtige Aspekte wie rückläufige Kirchensteuermittel, sinkende Gemeindemitgliederzahlen und weniger pastorales Personal müssen dabei berücksichtigt werden. Gleichzeitig sollen aber auch Möglichkeiten und Ideen für das zukünftige kirchliche Leben vor Ort entwickelt werden. Auch der im letzten Jahr angestoßene Bistumsprozess muss bei den Überlegungen mit in den Blick genommen werden. Bis zum Abschluss des Immobilienkonzepts erhalten die Kirchengemeinden nur begrenzt Fördermittel zur Unterhaltung ihrer Gebäude.

 

Unser Pastoraler Raum hat im August 2022 einen Antrag auf Beratung zur Erstellung eines Immobilienkonzeptes eingereicht. Aufgrund der hohen Nachfragen kann der Prozess aber erst in diesem Jahr bei uns beginnen. Die dafür erforderliche Projektgruppe besteht aus insgesamt 10 Personen und setzt sich aus jeweils einem Vorsitzenden unserer vier Kirchenvorstände und vier Gemeinderäte, Herrn Pfarrer Karsten und Inga Haukambe zusammen.

 

Die Projektgruppe wird in den nächsten Monaten in enger Abstimmung mit dem Beratungsteam und den Prozessbegleitern schrittweise ein zukunftsfähiges Immobilienkonzept entwickeln. Den Gemeindemitgliedern werden die Zwischenergebnisse in öffentlichen Plenumsveranstaltungen vorgestellt. Nach jeder Plenumsveranstaltung besteht die Möglichkeit Rückmeldungen zu geben.  Auf Grundlage der Resonanzen wir das Konzept in der Projektgruppe weiterentwickelt.

 

Im März findet eine Auftaktveranstaltung statt, zu der die Gremienmitglieder eingeladen sind. Am 1. Juli 2026 folgt eine öffentliche Auftaktveranstaltung für alle Gemeindemitglieder. Näheres wird noch bekannt gegeben. Der Prozess endet voraussichtlich im Mai 2027.

 

 

Weitere Termine und aktuelle Entwicklungen werden während des gesamten Prozesses im Pfarrbrief und auf unserer Homepage veröffentlicht.