Es ist zur Tradition geworden, dass Kommunionkinder und weitere interessierte Kinder mit ihren Familien am Karfreitag um 10.30 Uhr den Kreuzweg Jesu entlang der Stationen in der Kirche in Greste mitgehen. Die Andacht begann mit Jesu Verhaftung am Ölberg, wo Jesus betete, und die Jünger schliefen.
An den einzelnen Kreuzweg-Stationen erfuhren die Teilnehmenden von dem schweren Weg, den Jesus bis zu seiner Kreuzigung gegangen ist. Die Kinder waren dabei Mitwirkende: Sie trugen Bitten vor, legten entsprechende Gegenstände vor jede Station, wie beispielsweise: Dornenkrone, Peitsche, Seil, Stein, Herz, weißes Tuch, Nägel oder Schrifttafel „INRI“, und fassten das Erlebte in einem Gebet zusammen.
Die einzelnen Stationen wurden anschaulich dargestellt, wobei jedes Jahr andere Elemente eingefügt werden. In diesem Jahr wurden von den Kindern verschiedene Symbole auf das Kreuz angebracht, damit sie durch diese Veranschauung tiefgründiger Jesu Leidensweg nachempfinden konnten. Dieses Kreuz trugen die Kinder von Station zu Station. An der letzten Station, die die freudige Nachricht „Jesus lebt“ vermittelte, wurde ihr Blick auf Jesu Auferstehung gelenkt. So konnten alle Teilnehmenden mit der befreienden Botschaft, dass nicht der Tod, sondern das Leben das letzte Wort hat, dem Osterfest entgegengehen.
Ewa Sajewicz, Gemeindereferentin